Wahl Ein-mal-Eins

Sie beträgt vier Jahre; die nächsten regelmäßigen Betriebsratswahlen finden vom 1. März bis 31. Mai 2018 statt.

Er vertritt die Interessen der Beschäftigten und bestimmt im Betrieb mit. Der Betriebsrat ist demokratisch gewählt und hat einklagbare Rechte. Grundlage ist das Betriebsverfassungsgesetz. Damit haben auch die Beschäftigten mehr Rechte und werden an Entscheidungsprozessen beteiligt.

Dann ist es jetzt an der Zeit durchzustarten! Ab fünf wahlberechtigten Arbeitnehmern ist die Gründung eines Betriebsrates möglich.

Die verschiedenen Gremien der Gewerkschaft stellen die Kandidaten-Liste der IG Metall zusammen. Zudem bietet die IG Metall Material, Seminare und Beratung für die Wahl an.

Alle wahlberechtigten Arbeitnehmer, die seit mindestens sechs Monaten dem Betrieb angehören, können sich zur Wahl stellen.

Der Betriebsrat hat umfassende Mitspracherechte. Er muss bei Versetzung, Abmahnung und Kündigung gehört werden. Er redet mit bei Entgeltfragen, wie Eingruppierung und Zulagen. Er muss bei Überstunden, der Gestaltung der Arbeitszeit und Urlaubsplanung miteinbezogen werden. Aus- und Weiterbildung, Unfallverhütung und Gesundheitsschutz gehören ebenfalls zu seinen Aufgaben. Der Betriebsrat hat breite Gestaltungsmöglichkeiten durch das Verhandeln von Betriebsvereinbarungen.

Wählen dürfen alle Arbeitnehmer des Betriebes, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Leiharbeitnehmer sind wahlberechtigt, wenn sie länger als drei Monate im Betrieb eingesetzt werden. Die Standorte der Wahllokale werden rechtzeitig bekanntgegeben beziehungsweise sind beim Wahlvorstand zu erfragen. Wer zum Zeitpunkt der Wahl Urlaub hat, auf Dienstreise oder krank ist, kann nach Rücksprache mit dem Wahlvorstand Briefwahlunterlagen beantragen. Informationen dazu erteilt der Wahlvorstand.

Der Wahlvorstand wird vom amtierenden Betriebsrat bestellt. In Unternehmen ohne Betriebsrat wählt die Belegschaft den Wahlvorstand. Er ist für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl zuständig. Dazu gehört zum Beispiel die Aufstellung der Wählerliste ebenso wie die Einhaltung der Fristen oder die Organisation und Schulung der Wahlhelfer.

In Betrieben von 5 bis 20 wahlberechtigten Arbeitnehmern besteht der Betriebsrat aus einer Person, bis 50 Arbeitnehmern aus drei Mitgliedern, bis 100 Arbeitnehmern aus fünf Mitgliedern, bis 200 Arbeitnehmern aus sieben Mitgliedern und so fort. Die Zahlen sind im Betriebsverfassungsgesetz zu finden.