Arbeitswelt bei VW: Jugendliche beim Betriebsrat

16.11.2016 | JAV

Welche Perspektiven bietet die Arbeitswelt? Auf Einladung des IG Metall-Betriebsrates bei Volkswagen informierten sich jetzt 40 junge Menschen im VW-Werk. Die Jugendlichen absolvieren gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr und kamen zusammen mit Vertretern der Türkischen Gemeinde Niedersachsen nach Wolfsburg. Über Möglichkeiten einer Berufsausbildung sprachen die Jugendlichen auch mit dem VW-Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh.

„An den Standorten der Volkswagen AG ermöglichen wir in diesem Jahr 1590 jungen Menschen eine Berufsausbildung oder ein Studium im Praxisverbund“, sagte Osterloh. Er lobte ausdrücklich das soziale Engagement der Gäste: „Die Arbeit in einem sozialen Bereich ist in unserer Gesellschaft leider nicht mehr selbstverständlich. Dabei ist ein Freiwilliges Soziales Jahr ein wichtiger Beitrag für das Zusammenleben. Wer sich so engagiert zeigt, für den kann das möglicherweise bei der Bewerbung von Vorteil sein.“

Betriebsrat Giuseppe Cutrona ging auf die Ausbildungsberufe bei Volkswagen ein: „Wir bieten derzeit 30 verschiedene kaufmännische und gewerblich-technische Ausbildungsberufe an.“ Hinweise zum Bewerbungsablauf gab Jugendvertreter Timur Kurtulus: „Wer sich für eine Ausbildung bei Volkswagen interessiert, sollte zum Beispiel in den Hauptfächern gute Noten haben. Unentschuldigte Fehltage sind von Nachteil.“

Der Besuch beim Betriebsrat fand auf Initiative der Türkischen Gemeinde Niedersachsen statt. Sie unterstützt das Freiwillige Soziale Jahr der Jugendlichen auch finanziell. Betriebsrat Ömer Köskeroglu: „Mit der Türkischen Gemeinde arbeiten wir seit Jahren in der Veranstaltungsreihe „Volkswagen spricht Türkisch“ zusammen. Dabei stellen wir den Kontakt zu türkischen Unternehmern her. Bei Volkswagen arbeiten viele türkischstämmige Kolleginnen und Kollegen. Vor diesem Hintergrund tauchen immer wieder Fragen der Berufsausbildung auf.“