Bernd Osterloh diskutiert auf Hannover Messe zur Zukunft der Arbeit

03.04.2019

Volkswagens Konzernbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat am Mittwoch auf der Industriemesse in Hannover zur Zukunft der Arbeit gesprochen.

Osterloh hielt zunächst einen Vortrag, bei dem das Vorgehen im Zukunftspakt ein Schwerpunkt war. Dann diskutierte er in einer Runde mit dem Philosophen Richard David Precht, dem Personalchef des Axel-Springer-Verlags, Florian Klages, und der Management-Beraterin Sophia Hatzelmann.

 Die Positionen lagen dabei teilweise weit auseinander. So rechnet Precht damit, dass die Digitalisierung allein in Deutschland Millionen von Arbeitsplätzen überflüssig machen dürfte. So würden auch Roboter, sobald sie sich erst einmal selber programmieren könnten, selbst IT-Spezialisten überflüssig machen.

 Osterloh erdete das Thema und verdeutlichte pragmatische Schritte, ohne die ein Weg in die Transformation überhaupt gar nicht erst beginnen würde. Der Betriebsratsvorsitzende bilanzierte die unterschiedliche Runde durchaus positiv: „Unabhängig von den diskutierten Szenarien waren wir uns einig: Ohne Empathie, Kommunikation und Mut wird es nicht gehen. Das gilt gerade auch für die Führungskultur – und zwar egal ob heute, morgen oder übermorgen.“