Forschung und Entwicklung: 300 Vertrauensleute und Betriebsräte im Dialog

Betriebsrat Gerardo Scarpino diskutiert mit 300 Kolleginnen und Kollegen aus der FE.
14.12.2015 | Bereich 5

Über die aktuelle Situation bei Volkswagen diskutierten jetzt die IG Metall-Betriebsräte Gerardo Scarpino und Edmond Worgul mit rund 300 Vertrauensleuten und Betriebsräten aus der Forschung und Entwicklung. Bei der Sitzung in Sektor 13 der Südstraße ging es besonders um die Aufarbeitung der Abgasmanipulationen, um die Wege hin zu einer neuen Unternehmenskultur und um nötige Investitionen.

Scarpino: „Die Krise hat Auswirken in alle Bereiche des Unternehmens. Wir müssen an vielen Stellen große Einsparungen vornehmen. Wichtig ist, dass wir uns nicht auf Kosten unserer Zukunft kaputt sparen, sondern mit Augenmaß investieren.“ Diskussionen gab es auch um Personalplanungen und interne Stellenbesetzungen.

Rund um die Aufklärung der Manipulationen informierte Edmond Worgul: „Für Beschäftigte, die direkt von den Untersuchungen betroffen sind, zum Beispiel als mögliche Zeugen, hatten wir auf Initiative des Betriebsrates mit dem internen Rechtswesen und externen Juristen zu mehrere Infoveranstaltungen eingeladen. Hier haben wir Fragen beantwortet und über den weiteren Prozess informiert. Auch im weiteren Verlauf der Untersuchungen steht der Betriebsrat den Kolleginnen und Kollegen zur Seite.“

Scarpino: „Die Ereignisse der vergangenen Monate haben gezeigt, welche Folgen das Fehlverhalten und Gesetzesverstöße haben können. Wir alle tragen Verantwortung für unser Unternehmen und dafür, dass Regeln zu jeder Zeit eingehalten werden.“