Hochglanz ist ihr Geschäft

Starkes Team In Halle 32: Die Kolleginnen und Kollegen bereiten Fahrzeuge für Messen und Präsentationen vor – oft unter großem Zeitdruck.
06.02.2015 | Bereich 3

Frisur, Kleidung, Make-Up – zu einem Rendevouz sollte alles perfekt sein. Der gleiche Anspruch gilt für Golf, Sportsvan, Touran und Tiguan: Damit sie bei einer Verabredung mit Kunden, Journalisten oder dem Vorstand überzeugen, dafür sorgen 30 Beschäftigte in Halle 32.

 

Pariser Autosalon, Messen in China und Brasilien, Fahrpräsentation für Journalisten in der Schweiz. Das bedeutet viel zu tun – Arbeitsalltag für die Lackierer, Mechaniker, Einrichter und Beuler in der Wagenfertigstellung. „Wir prüfen und bearbeiten jedes Standort-Modell, das irgendwo ausgestellt wird – sei es beim Heimspiel des VfL Wolfsburg oder bei einer Betriebsversammlung. Alle sind Botschafter unserer Marke und müssen höchste Qualitätsstandards erfüllen. Deshalb achten wir auf jedes Detail, vom Spaltmaß, über die Drehschalter bis zur Felge. Hier ist alles Handarbeit“, sagt der Wolfsburger Hasan Balkani, Meister in Halle 32.

Sechs Abnahmen muss jedes Fahrzeug vor einer Messe überstehen. Hier gilt es, dem Urteil der Beschäftigten der Halle, der Konzernqualitätssicherung und in letzter Instanz dem des Vorstands standzuhalten. Betriebsrats- Koordinator Jürgen Hildebrandt und Betriebsrat Lutz-Rüdiger Schlünz sind stolz auf das Team: „Die Kolleginnen und Kollegen sind alle sehr erfahren und gehören zu den Besten ihres Fachs. Enge Zeitpläne erfordern Arbeit unter Hochdruck. Gleichzeitig kommt es auf Sorgfalt und kleinste Details an. Die Beschäftigten bringen stets exzellente Teamleistung – halbe Sachen gibt es nicht.“

Dass die Autos stets gut aussehen, dafür sorgen die Beschäftigen der Halle 32 auch während und nach den Veranstaltungen. „Bei großen Messen wie der IAA sitzen tausende Menschen am Tag Probe, drehen Schalter, legen Sitze um und probieren alle Funktionen des Fahrzeugs aus. Einige montieren sogar Knöpfe ab, um sie als „Souvenirs“ mitzunehmen. Unsere Kollegen begleiten die Fahrzeuge auf ihren Reisen, helfen beim Aufbau und beheben eventuelle Schäden direkt vor Ort, damit das Auto am nächsten Tag wieder wie neu aussieht“, so Unterabteilungsleiter Detlef Milnikel. 250 Fahrzeuge sind gerade „in Bewegung“, das bedeutet entweder in Vor- oder Nachbereitung, unterwegs per Schiff, Bahn oder Lkw, oder sie sind irgendwo ausgestellt. Und was passiert nach der Messe mit den Autos? Milnikel: „Nach drei bis vier Veranstaltungen werden die Fahrzeuge von uns wiederaufbereitet und der Vertrieb vermarktet sie.“