Mit Herz: VW-Belegschaft und Gewerkschaftsjugend bescheren Kinder

Bescherung! Sarah Trumann, Sophie Cruse, Tom Wolters, Robby Schröder und Nils Thielemann (von links) bereiten die Verteilaktion im Gewerkschaftshaus vor.
15.12.2016 | JAV

Alle Jahre wieder: Mehr als 3000 Pakete hat der Ortsjugendausschuss (OJA) der IG Metall Wolfsburg für sozial benachteiligte Kinder gesammelt. „In Wolfsburg sind einige tausend Kinder betroffen, ihnen wollen wir mit der Aktion "Weihnachten mit Herz" ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk bescheren“, sagte Felina Bodner, Vorsitzende des OJA, beim Verteilen der Pakete im Gewerkschaftshaus.

„Die Aktion ist für uns zur Selbstverständlichkeit geworden. Weihnachten ohne "Weihnachten mit Herz" ist kaum vorstellbar“, sagte Felina Bodner, die auch stellvertretende Jugend- und Auszubildendenvertreterin im Volkswagen-Werk ist. Seit vielen Wochen haben die jungen IG Metaller ihre Kolleginnen und Kollegen angesprochen, mit Plakaten auf die Aktion aufmerksam gemacht und die Pakete mit Spielsachen für Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren gesammelt.

„In Wolfsburg und Umgebung gibt es etwa 3000 Kinder, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Dass die Gewerkschaftsjugend diese Kinder und ihre Familien nicht vergisst, das finde ich immer wieder gut“, sagte Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall.

„Die Kollegen und Kolleginnen geben gern, in vielen Päckchen sind sogar neugekaufte Spielsachen“, berichtet Tom Wolters, Jugendsekretär der IG Metall Wolfsburg. Die Belegschaften von Volkswagen, Sitech, Autostadt, IAV und vielen anderen Unternehmen haben sich erneut beteiligt. Unterstützt wurden die Jugendlichen bei der Organisation von mehreren Wohlfahrtsorganisationen.

„Die Arbeit hat sich gelohnt! Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die etwas gegeben haben, sie haben die Aktion erst möglich gemacht“, sagt Sarah Trumann, OJA-Mitglied und Jugendvertreterin bei der AutoVision. „Schon zum Start standen die Familien die ganze Treppe runter. Ich finde es immer wieder schön, in die strahlenden Kinderaugen zu sehen“, sagte Nils Thielemann, OJA-Mitglied und Jugendvertreter von Volkswagen.