Bernd Osterloh diskutiert in Gifhorn über VW und Lage der Region

Der Saal war voll.
Bernd Osterloh (l.) mit Gunter Wachholz
20.05.2019

Auf einer Veranstaltung zur Bürgermeisterwahl in Gifhorn am nächsten Sonntag hat Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh mit rund 70 Bürgerinnen und Bürgern über die aktuelle Lage von VW und der Region diskutiert.

Osterloh war auf Einladung des SPD-Kandidaten und VW-IG Metall-Betriebsrats Gunter Wachholz nach Gifhorn gekommen, wo in der Stadt und im Landkreis viele tausend VW-Beschäftigte wohnen.

Osterloh sagte mit Blick auf die Region, die VW-Entscheidung zum Bau einer Batteriezellfabrik in Salzgitter sei ein großer Erfolg und sichere Beschäftigung im Motorenwerk. Die geplante Fabrik sei auf Erweiterungen angelegt und könne im besten Fall bis zu 2.000 Arbeitsplätze bringen.

Auch im Hauptwerk Wolfsburg, wo die meisten der Gifhorner VW-Beschäftigten arbeiten, ist die Lage sicher: „Die Auslastung ist bis 2026 kein Problem, weil wir die Golf-Produktion hier zusammenziehen.“

Grundsätzlich kritisierte der Arbeitnehmervertreter den schleppenden Ausbau der E-Ladesäulen. „Daran hängt aber die Akzeptanz der E-Mobilität bei unseren Kunden.“

Bürgermeisterkandidat Wachholz ging auf die Lage im Ort ein und wies auf das rasante Wachstum der VW-Beteiligung IAV hin, die im Gifhorner Süden fast 4.000 Beschäftigte hat. „Auch hier müssen aber in Zukunft viele Kolleginnen und Kollegen umqualifiziert werden, wenn die Zeit von Diesel und Benzin zu Ende geht“, sagte er.

 Wachholz setzte sich für mehr bezahlbare Wohnungen in der Stadt ein, sowie eine bessere Digitalisierung der Verwaltung, um den Bürgern mehr Service zu bieten.