IG Metall-Vertrauensleute der TE und der Nutzfahrzeuge-Entwicklung spenden 1000 Euro für Kinderschutzbund Gifhorn

BU: Im Garten des Kinderschutzbundes: v.l.: Claudia Klement, Heidi Dudel, Siebert Kloster, Ralf Melzer, Burcu Sicilia, Alin Timpe.
09.12.2020 | VKL | Bereich 5

Spielen, lernen, essen – der Kinderschutzbund in Gifhorn kümmert sich auf vielen Wegen um Kinder und Jugendliche, die wegen ihrer Herkunft und den sozialen Verhältnissen mit einem Startnachteil ins Leben gehen. „Eine gute Schulbildung ist Voraussetzung für den erfolgreichen Start in den Beruf und ins Leben als Erwachsener. Darum haben wir für Kinder aus benachteiligten Familien mit unserem pädagogischen Mittagtisch mit Hausaufgabenhilfe eine sichere, liebevolle und fröhliche Umgebung geschaffen, in der sie lernen und sich entwickeln können“, sagt die Vorsitzende Claudia Klement. Der Mittagstisch ist nur eines von vielen spendenfinanzierten Angeboten des Kinderschutzbundes in Gifhorn. Jetzt haben die Vertrauensleute aus dem gemeinsamen Büro von Betriebsrätin Burcu Sicilia und Siebert Kloster 1000 Euro für die Arbeit des Kinderschutzbundes in Gifhorn gespendet.

„Wir Vertrauensleute in der IG Metall wissen genau, dass es in unserer Gesellschaft immer noch keine Chancengleichheit und keine Gerechtigkeit beim Start ins Leben gibt“, erklärten die beiden Vertrauensleute Ralf Melzer und Alin Timpe bei der Spendenübergabe. „Der Betriebsrat und die IG Metall setzen sich darum politisch für mehr Chancengerechtigkeit ein“, ergänzen Burcu Sicilia und Siebert Kloster und weiter: „Aber leider ist das noch ein langer Weg. Wir wollen aber schon jetzt ganz konkret helfen, und haben darum die Spende zusammengetragen.“

Das Geld stammt aus den Einnahmen eines Adventscafés mit gespendetem Kuchen noch im vergangenen Jahr. „Gesammelt haben wir zum ersten Mal auf einem Paypal-Konto, das wir das ganze Jahr offen gehalten haben. So ist nach und nach die Summe zusammengekommen“, berichtet Alin Timpe.

Der Kinderschutzbund will mit dem Geld auch seinen großen Spielplatz weiter ausbauen: „Unser Gelände ist 10.000 Quadratmeter groß, da haben die Kinder viel Platz zum Toben. Als nächstes wollen wir unseren kleinen Nutzgarten ausbauen. Viele Kinder wünschen sich auch Tiere hier“, sagt Heidi Dudel, ebenfalls Vorsitzende des Gifhorner Kinderschutzbundes.