Machtvolle Demonstration der IG Metall in Berlin - und die Wolfsburger sind dabei!

Das Motto der Demo vor der Quadriga auf dem Brandenburger Tor.
Berlin war am Samstag rot.
VK-Leiter Wolfgnag Kuznik mit seinem Team und Betriebsrat Frank Paetzold.
Die stellvertretende Betriebsrftsvorsitrzende Daniel Cavallo mit Kolleginnen und Kollegen aus den Wirtschaftsbetrieben und Betriebsrätin Sonia Valitutto-Volanti.
Der erste Bevollmächtigte Hartwig Erb war auch da.
Betriebsrat Giuseppe Cutrona mit Kollegen aus der Qualitätssicherung.
Jörg Hofmann prüfte persönlich die Demo-Meile.
Auch Betriebsräte waren zahlreich gekommen.
29.06.2019 | VKL

Mehr als 50.000 Metallerinnen und Metaller haben vor dem Brandenburger Tor in Berlin bei einer Kundgebung der IG Metall für mehr Fairness beim Umbau der Wirtschaft demonstriert.

 

Sie forderten, dass die Arbeitsplätze bei der laufenden Energie- und Verkehrswende sowie die Digitalisierung gesichert werden. Bei der Demo unter dem Motto «FairWandel» waren auch mehr als 1.000 Kolleginnen und Kollegen aus Wolfburg, Gifhorn und Umgebung dabei. Sie waren in mehr als 50 Bussen gekommen.

Die Digitalisierung und der Klimawandel seien große Herausforderungen für die Firmen und die Zukunft der Arbeitsplätze, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Jörg Hofmann. Jeder zweite Arbeitgeber habe jedoch «heute keine Idee, wie er seinen Betrieb auf die Zukunft vorbereitet.»

Die Demo lief trotz großer Hitze ohne Zwischenfälle. Die IG Metalle hatte auf der Straße des 17. Juni alle 80 Meter Wasserstellen aufgebaut.


„Die Teilnehmer erwarten von Politik und Arbeitgebern, dass der digitale und ökologische Wandel den Beschäftigten Chancen auf gute Arbeit gibt. Die Transformation muss sozial, ökologisch und demokratisch gestaltet werden. Dafür hat diese Kundgebung ein kraftvolles Zeichen gesetzt“, sagte Jörg Hofmann über die Demo.

 Auf der Kundgebung #FairWandel sprachen neben Jörg Hofmann auch Jasmin Gebhardt, Vertreterin der Jungen IG Metall, und andere Vertreter der Zivilgesellschaft wie Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), und Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie. Damit wird deutlich, wie offen und umfassend der gesellschaftliche Dialog zur sozialen Transformation von der IG Metall geführt wird.

 Das Kulturprogramm auf der Kundgebung bestritten die Sänger Clueso und Joris sowie die Bands Silly, Culcha Candela und das Berlin Boom Orchestra.

 Zentrales Anliegen der Kundgebung war die Forderung an Arbeitgeber und Politik, dafür zu sorgen, dass der ökologische und digitale Wandel nicht massenhaft Verlierer hervorbringt. Im Gegenteil: Die Transformation soll aus technischem Fortschritt sozialen Fortschritt machen. Das setzt voraus, dass für Beschäftigte Brücken gebaut werden. „Wir verlangen ein Transformationskurzarbeitergeld. Damit werden Entlassungen vermieden und die Beschäftigten können sich für die Arbeit an neuen Produkten qualifizieren“, sagte Hofmann.

 

 

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