Spitzen der Vertrauensleute treffen sich bei MAN in Augsburg

04.09.2019 | VKL

Alterssicherung, betriebliche Altersvorsorge und faire Arbeitszeiten als Top-Themen: Die VKL hat in Süddeutschland beraten.

Austausch in Augsburg: Rund 40 Vertrauenskörperleiter und deren Stellvertreter aus allen Bereichen des Volkswagen-Konzerns haben sich diese Woche bei MAN Energy Solutions SE in Augsburg versammelt. Auf der Tagesordnung standen die Anträge und Entschließungen zum 24. ordentlichen Gewerkschaftstag (06. bis 12. Oktober). Großen Diskussionsbedarf gab es bei den gestellten Anträgen zur Alterssicherung und betrieblichen Altersversorgung. Die VK-Leiter sprachen sich für die Stärkung der gesetzlichen Rente sowie für eine solidarische Finanzierung dieser aus. Dies soll auch auf dem Gewerkschaftstag vertreten werden.

Noch ein weiteres Thema beschäftigte die VK-Leiter intensiv: die Angleichung der Arbeitszeit im Osten an die 35 Stunden Woche. Die VK-Leiter beschlossen eine gemeinsame Resolution zur solidarischen Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen im Kampf um die 35-Stunden-Woche. Am Montagnachmittag hatte Bernd Osterloh einen Überblick zu den aktuellen Herausforderungen im Konzern gegeben.

Die Vertrauenskörperleitungen (VKL) der IG Metall sind das Steuerungsgremium für den gesamten Vertrauensköper an den jeweiligen Standorten. Die VKL vertreten zum einen die Politik der IG Metall und zum anderen die Interessen der Mitglieder im Betrieb. Auch die gewerkschaftliche Informations- und Öffentlichkeitsarbeit gehört zum Aufgabenspektrum. Die Vertrauensleute sind dabei ein Bindeglied in mehrere Richtungen: Sie nehmen Diskussionen aus den Bereichen auf, bündeln diese, entwickeln sie weiter und bringen sie in die zuständigen Gremien ein. Andererseits spielen die Vertrauensfrauen und -männer eine entscheidende Rolle für den Informationsfluss aus den Gremien an die Belegschaft.