VW-Nachwuchs setzt Zeichen für Erinnerung und Verantwortung

13.09.2022 | JAV

Rund 5000 Auszubildende und Dual Studierende in der Volkswagen Arena

Tausende Auszubildende und Dual Studierende haben sich am Dienstag in der Volkswagen Arena versammelt und ein Zeichen für Demokratie gesetzt. Unter anderen redeten Koray Korkmaz aus der Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung, die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo und Arbeitsdirektor Gunnar Kilian. Auf dem Programm vor den rund 5000 Teilnehmenden stand auch eine Podiumsdiskussion mit Auszubildenden, Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee, Helge Regner von der Amadeu Antonio Stiftung und Matthias Moneke von der IG Metall.

Daniela Cavallo hielt eine nachdenkliche Rede mit vielen Bezügen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Sie schlug auch einen Bogen zum großen Engagement von Volkswagen für die Gedenkstätte Auschwitz und würdigte, dass in Auschwitz kürzlich der VW-Nachwuchs Seite an Seite mit jungen Polinnen und Polen des Weltkriegsbeginns vor 83 Jahren erinnert hatten. Das sei ein sehr wichtiges Signal gewesen, "ein Zeichen gegen das Vergessen und für Verantwortung. Für Demokratie und für ein Miteinander – trotz aller Unterschiede, die wir haben", sagte Daniela. Und sie mahnte: "Nichts ist selbstverständlich. Auch in Deutschland. Unser Frieden nicht. Unser Wohlstand nicht. Und es ist ganz offensichtlich auch nicht sicher, dass wir alle aus der Vergangenheit lernen." Umso stolzer sei sie auf den kontinuierlichen Einsatz der Auszubildenden und Dual Studierenden für die Erinnerungarbeit aus unverrückbaren Teil der Volkswagen-Kultur.