Warnstreik bei Volkswagen

VK- Leiter Maik Reupke
03.03.2021 | VKL

Am Dienstag und Mittwoch gab es die ersten Arbeitsniederlegungen im Volkswagen Werk.

Nachdem die Tarifverhandlungen ohne ein Angebot von Volkswagen abgebrochen worden sind, gab es bereits am Montag eine erste Aktion. Mit Bannern, Ballons und Transparenten haben wir auf die bislang gescheiterten Tarifverhandlungen aufmerksam gemacht.

Am Dienstag und Mittwoch fanden die ersten Warnstreiks statt. Die Frühschicht legte ihre Arbeit eine Stunde vor dem regulären Feierabend nieder. Die Spätschicht und die Nachtschicht schlossen sich an und in der Normalschicht wurde die Arbeitszeit um 14 Uhr für eine Stunde unterbrochen bzw. beendet.

Empfangen wurden die Kollegen*innen die ihre Arbeit eine Stunde früher beendeten, von der IG Metall, der VKL, Vertrauensleuten und Betriebsräten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sie alle bereiteten ihnen an den Wachen einen lautstarken Empfang und verabschiedeten sie mit Bannern und Rasseln lautstark in den Feierabend.

Unsere Kollegen*innen haben solidarisch zueinander gestanden und zeigen ihre Entschlossenheit und ihren Ärger, über das Vorgehen, welches Volkswagen an den Tag legt. Das Unternehmen scheint davon auszugehen, dass wir in Zeiten von Corona keine Möglichkeiten haben Aktionen durchzuführen. Im Gleichschritt mit der IG Metall, dem Betriebsrat und allen Kollegen*innen wird die VKL weiter mobil machen und für die berechtigten Forderungen kämpfen.

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