Ein Jahr nach dem Tabubruch

Angriff auf Beschäftigungssicherung und VW-Haustariffamilie jährt sich zum ersten Mal

10.09.2025 | Cavallo zum Jahrestag: Vorstand muss jetzt in Sachen Produkt, Technologie und Strategie abliefern

Mit der Aufkündigung etlicher Tarifverträge, darunter die seit 30 Jahren bestehende Beschäftigungssicherung, startete der VW-Vorstand vor genau einem Jahr einen historischen Tabubruch. Im Spätsommer und Herbst 2024 folgte eine der härtesten Tarifauseinandersetzungen in der Unternehmensgeschichte. Mit dem Kompromiss vom 20. Dezember wendete die Arbeitnehmerseite schließlich Massenentlassungen und Werksschließungen ab. Die IG Metall hat zum ersten Jahrestag ein vierseitiges Flugblatt herausgegeben.

 

Darin sagt Thorsten Gröger, Verhandlungsführer der IG Metall für den VW-Haustarif:

“Die neue VW-Beschäftigungssicherung bis 2030 ist ein starkes Signal: Während andernorts Kündigungen Realität sind, bleiben sie bei Volkswagen ausgeschlossen – das hat großen Wert. Diese Sicherheit verdanken wir dem Einsatz und der Geschlossenheit unserer Mitglieder, nicht der Großzügigkeit des Vorstands.”

 

Und Gesamtbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo sagt:

“Mit der Dezember-Einigung inklusive der nun unkündbaren Beschäftigungssicherung haben wir die Basis dafür gelegt, dass Belegschaft und Vorstand wieder gemeinsam die nötigen Kraftanstrengungen leisten. Zu dem Kompromiss gehört, dass die Belegschaft ihren Teil jetzt bereits beigesteuert hat! Nun ist der Vorstand an der Reihe, in Sachen Produkt, Technologie und Strategie ebenso abzuliefern.”

 

Zu dem Flugblatt geht es hier entlang:

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