Osterloh und Blessing lösen Wettschuld ein - für guten Zweck

Diese Wette haben Volkswagen Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing und Konzernbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh gern verloren: Im Rahmen einer Online-Benefizaktion für das Kinderhilfswerk terre des hommes hatten beide gewettet, dass bis zum Stichtag 1. Juni keine 10.000 Euro Spendengeld zusammenkommen. 10 200 Euro waren es am Ende, also lösten Blessing und Osterloh jetzt ihre Wette ein: Sie gaben Arbeitsschutzkleidung aus und kontrollierten Werksausweise. Die Aktion war ihr Beitrag zum 50. Geburtstag des Kinderhilfswerkes terre des hommes. Der Erlös kommt benachteiligten Mädchen und Jungen in Indien, Südafrika und Brasilien, aber auch Straßenkindern in Berlin zugute.

Uwe Kudla und Nina Wessels im Lager 132 waren gut vorbereitet: Solche hochkarätigen Praktikanten wie Blessing und Osterloh haben sie schließlich nicht jeden Tag. Kaum sind die beiden im Lager angekommen, ruft ein Kollege: „RW 49!“ Leicht irritiert fragt Osterloh: „Was willst du?“ „RW 49 – Rollwagen 49!“ Nach kurzer Einweisung ist dann schnell klar: Auf dem Rollwagen liegen die im Vorfeld georderten Schutzkleidungstücke bereit. Gegen eine Unterschrift versieht der Betriebsratsvorsitzende den Ausgabeschein mit einem Stempel und der Kollege schiebt den Rollwagen zum Auto: „Den Rollwagen aber wieder zurückbringen“, ruft Osterloh noch freundschaftlich hinterher – es klingt schon routiniert.

Personalvorstand Blessing versucht sich derweil im Zusammenstellen einer Bestellung – gar nicht so einfach bei der Vielzahl von Artikeln. Doch Nina Wessels hilft ihm gern, erklärt wo die Arbeitsschuhe stehen und wo die Jacken hängen. Und ganz wichtig: Wo Blessing den Ausgabestempel mit seiner persönlichen Nummer, der 100, hinsetzen muss: „Oh, jetzt muss der Personalvorstand auch noch stempeln“, scherzt Blessing.

Später am Tor Ost lassen sich Osterloh und Blessing von den Werkschützern Ruslan Schmidt und Dieter Meinecke die Zeichen und Farben auf den Werksausweisen genau erklären. Nicht wenige der einfahrenden Kolleginnen und Kollegen schauen verwundert auf die prominenten „Kontrolleure“, die sie nicht am Werkstor erwartet hatten. Am Ende der Aktion sind sich Personalvorstand und Betriebsratsvorsitzender einig: Die Wette diente nicht nur einem guten Zweck, sie hat auch Spaß gebracht.

Blessing sagte: „Ich habe von Anfang an erwartet – und gehofft — dass die Wette so ausgeht und die Hilfsprojekte von ,terre des hommes‘ gewinnen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig ihnen sozialer Zusammenhalt ist und dass sie Schwächere gern unterstützen. Auf diese Mannschaft bin ich stolz.“

Und Osterloh sagte: „So eine Online-Wette haben wir hier noch nie gemacht. Ich freue mich riesig, dass sie so gut gelaufen ist. Meine Wette habe ich gern verloren, denn mit den Spenden wird terre des hommes vielen benachteiligten Kindern helfen.“

Zum Hintergrund:
Schon seit 18 Jahren kooperiert der Konzernbetriebsrat von Volkswagen mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes. Bei Hilfsprojekten in vielen Teilen der Welt arbeitet man Hand in Hand: Ob in Nähe der VW-Werke in Brasilien, Südafrika oder Indien - immer geht es darum, benachteiligten Kindern und Jugendlichen Chancen für ein besseres Leben zu ermöglichen.

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